Heizkraftwerk als Obersendlinger "Landmark"

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Heizkraftwerk Obersendling Drygalskiallee

Das alte Heizkraftwerk in Obersendling, an der Drygalskiallee, ist eines der imposantesten Bauten im Münchner Süden. Nach zehn Jahren Dornröschenschlaf haben die Stadtwerke München den 80 Meter hohen Industriebau an einen privaten Investor verkauft. Eine Chance für den Investor, den Stadtteil und seine BürgerInnen ... wenn man sie richtig nutzt!

 

Alte Industriebauten werden geschätzt: Mit Phantasie und meist einer Menge Geld kann man daraus ganz erstaunliche Immobilien formen, besonders an einem so begehrten Ort wie München, wo jeder Quadratmeter Grund beinahe so viel wie ein Auto kostet. Das bekannteste Beispiel ist zur Zeit "The Seven": Aus dem Heizkraftwerk an der Müllerstraße 7 wird ein exklusives Wohnheim für Furchtbar-Reiche. Im obersten Stockwerk entsteht Münchens teuerste Wohnung, Quadratmeterpreis um die 20.000 Euro, heißt es.

Ist ja auch in Ordnung, allerdings nur,wenn auch die BürgerInnen, also die Anwohner und der Stadtteil was davon haben, denn die Zeiten müssen vorbei sein, in denen der Charme und der Bürgersinn eines Viertels nur kannibalisiert werden, um durch Gentrifizierung höhere Preise zu erzielen.

Leider ist der nächste Heizkraftwerk-Plan in München etwas dubios gestartet: Die Stadtwerke München verkauften den Koloss "heimlich" an einen "geheimen" Investor, der Bezirksausschuss 19 wurde darüber gar nicht informiert. Dann brach, bei ersten Entkernungsarbeiten im Dezember, ein Feuer aus, auch hier war in der Presse wieder von einem "geheimen" Investor die Rede.

Der BA 19 reagierte vergrätzt. In einem Beschluss im Januar "wird eine Entschuldigung" von den Stadtwerken erwartet, eine "plausible Erklärung" gefordert, und davon ausgegangen, dass "dieser Vorgang einmalig" bleibt.

Jetzt ist immerhin der Käufer öffentlich: Laut SZ vom 15.1. handelt es sich um die in Gräfelfing ansässige Immobiliengesellschaft KFV GmbH, der Bau- und Bauentsorgungsunternehmer Manfred Frauenknecht. Dessen Hauptpartner ist allerdings weiter nicht bekannt, er sei jedoch bereits als Sanierer historischer Gaststätten in München, zum Beispiel der "Inselmühle", tätig geworden. Er wolle mit den ersten Bauanträgen in Erscheinung treten.

Zur Zeit laufe die Asbestsanierung, erste Ziele der Investoren sind bereits bekannt geworden. Man denke an eine Fitnessstudiokette und einen inländischen Autohersteller als neue Nutzer. Eventuell könne man auch "Band-Übungsräume" einrichten.

Asbest raus, Transparenz rein, unter dieser Überschrift werden wir weiter darüber berichten.

                                                                                                                                                                                 SAZ

 

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